Trainings in Sölden

Hey Leute!

Am Sonntag habe ich kurzfristig erfahren, dass unser geplantes Training auf der Reiteralm leider nicht stattfinden kann.

Der Grund war, wie ihr sicher alle schon mitbekommen habt, die Austragung der in Levi abgesagten Weltcupslaloms. Deshalb durften auf der Rennpiste keine Mannschaften mehr trainieren. So mussten wir nach Sölden anreisen.

Im Endeffekt war es wahrscheinlich auch besser so, denn wir bekamen die Möglichkeit SG auf der Riesentorlaufweltcupstrecke zu trainieren. Gerade für mich ist so ein Tag im steilen Gelände sehr wichtig, die Kurven im Flachen beherrsche ich sowieso recht gut.

Leider war ein zweiter Tag nicht mehr drinnen. Wir hatten heute zuerst Gleitkurven mit den Abfahrtsschi geplant, dann den Wechsel zum SG ins steile Gelände. Aber das Wetter (Nebel und Schneefall)  spielte wieder einmal  nicht mit. Ich konnte gerade noch so eine Fahrt bei schlechter Sicht hinunterwürgen, bevor der Nebel so stark und dicht wurde, dass die Talabfahrt schon zum Abenteuer wurde.

Vor allem wegen heftigen Windes, zumindest laut Wetterbericht, sind wir heute abgereist. Nun habe ich noch einige Tage Zeit um die eine oder andere intensivere Konditionseinheit einzuschieben.

Am kommenden Dienstag geht es dann nach Kanada.

Grüße

Andi

Training auf der Reiteralm

Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Wieder beginnt mein Tagebucheintrag mit der Entschuldigung bezüglich meiner Erreichbarkeit. Ich hoffe, ihr verliert nicht die Geduld, denn die neue Saison steht bereits vor der Tür, und da möchte ich euch doch wieder am laufenden halten.

Diese Woche fand das erste Training abseits vom Gletscher statt. Und wieder einmal waren die Liftbetreiber auf der Reiteralm die Schnellsten mit dem Kunstschnee. Schon seit letzter Woche trainieren dort Mannschaften.

Für uns stand Super G Training am Plan. Aufgrund der schattigen Lage am frühen Morgen und etwas unruhigen Pistenverhältnisse war es sehr anspruchsvoll. Leider konnten wir die für heute angesetzten Zeitläufe nicht durchführen. Es regnete gestern Nachmittag und in der Nacht fast bis zur Bergstation hinauf. Somit war die Piste heute vor allem im unteren Teil nicht in dem Zustand, den es gebraucht hätte.

Übers Wochenende bin ich vorerst einmal zu Hause. Für die nächste Woche sind wieder 3-4 Tage auf der Reiteralm geplant, wo wir uns vor allem auf Abfahrtskurven konzentrieren wollen. Dies wird dann auch die letzte Trainingswoche in Österreich sein, denn schon am 13. November fliegen wir nach Kanada.

Also in diesem Sinne

Schönen Feiertag und ein erholsames langes Wochenende

Andl

Ausblick auf Bormio

Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Kurz stand es ja zur Diskussion während der Woche nach Zauchensee zu den Europacups zu fahren. Jedoch habe ich mit meinem Trainer Andi Evers noch einmal umdisponiert. Priorität hat nun einmal die Abfahrt, und da für uns beide der 10. Platz in Gröden nicht die 100%ige Erfüllung war, beschlossen wir, diese Woche meine kleinen Wehwehchen auszukurieren um in Bormio so fit wie möglich an den Start zu gehen.

In Gröden hatte ich sicher eine kleine mentale Bremse, und um momentan ganz vorne mitfahren zu können, muss man sehr viel Risiko nehmen. Dass geht aber auch nur dann, wenn man sich  ohne Rücksicht auf irgendwas dazu bereit fühlt.

Wenn irgendjemand in einem Niederösterreichischen Wochenblattl meint, „Über die  Kamelbuckeln Augen zu und durch!“  dann soll er sich einmal daneben hinstellen und zuschauen, wie das so ist, wenn man mit 115 Km/h auf einen Sprung mit ca. 70m Weite und 5-6m Luftstand zufährt. Aber egal, wie soll er es auch wissen, wenn er das ganze Jahr über Fußball schreibt. Aber wahrscheinlich ist es gegenüber manchen Medien eher gescheiter präventiv über das Material, Wetter oder Startnummer zu schimpfen.

Natürlich wäre ich den  Super G in Zauchensee gerne gefahren und er wäre auch wichtig gewesen. Dort müsste ich aber siegen, um etwas davon zu haben. Und dazu ist fast das gleiche nötig wie in der Abfahrt. Eine halbe Sekunde Rückstand bringt mir in der Weltrangliste gar nichts.

Somit bleibe ich derzeit zu Hause und werde mich körperlich vorbereiten. Am Wochenende gibt es mit meinen Kollegen Walchhofer, Maier, Kröll & Co irgendwo zwei Tage Training.

Also bis dann

Wünsche euch noch viel Spaß beim Geschenke einpacken, ich muss leider erst einkaufen gehen *g*

Grüße

Andi

Training auf heimischen Gletschern

Guten Morgen liebe Leser und Leserinnen!

Im Prinzip ist es mir jetzt schon sehr peinlich, dass meine Page so unzuverlässig läuft. Dies sollte aber jetzt mit einem neuen Provider aufhören, hoffe ich zumindest.

Was ist seit Chile passiert ?

Zunächst war ich fast 3 Wochen zu Hause, es stand Konditionstraining am Programm.

Es folgten zwei Schneetrainingskurse. Der erste war in Sölden, am zweiten sind wir jeweils 2 Tage in Sölden und im Pitztal gefahren. Wir hatten, so wie schon vom Sommer her gewöhnt, fast nur schönstes Wetter und gute Trainingsbedingungen.

Die letzte Woche war ich wieder zu Hause. Es war der letzte größere Kondi Block vor dem Winter. Für 2 Tage war auch mein Kondi Trainer Reini in Göstling. So war das Training optimal zu steuern.

Heute Sonntag geht?s wieder nach Sölden. Aufgrund des Schneefalls rechne ich nicht mit ganz idealen Pistenverhältnissen, aber wir werden sehen. Am Dienstag bekommen wir unsere neue Einkleidung in Innsbruck. Das ist jedes Jahr fast wie zu Weihnachten. Voraussichtlich werden wir bis Donnerstag in Sölden bleiben.

Am Freitag gibt es dann unser Fanclubtreffen beim Kögerl.

Bis zum Wochenende

Andi

Trainingscamp Portillo (CHI) – Rückblick

Hey liebe Leserinnen und Leser!

Nach dreiwöchigem Trainingsaufenthalt in Portillo/Chile bin ich am Sonntagnachmittag wieder zu Hause angekommen.

Im Großen und Ganzen war es wahrscheinlich das beste Sommertraining in meiner Karriere. Vor allem in den ersten beiden Wochen konnte ich wirklich gute Leistungen zeigen und mich auch technisch weiterentwickeln. Gegen Ende des Trainingslagers wurde ich leider etwas müde, sowohl körperlich aber vor allem psychisch. Die Aggressivität und die Spritzigkeit waren nicht mehr so wie zu Beginn. Das sollte aber ein normaler Fall sein. Im Vergleich zu Trainings in den letzten Jahren, mussten wir nie wegen Schlechtwetter pausieren.

Der Vergleich in den Speed Disziplinen mit Aksel Lund Svindal und dem kanadischen Team fiel auch zu ihren Gunsten aus. Einerseits hatten sie auf der Abfahrt einen Tag Trainingsvorsprung, andererseits waren sie einfach noch frischer. Den Rückstand konnte ich aber unter einer Sekunde halten, womit ich in Anbetracht der Situation nicht unzufrieden war.

Bei diesem Trainingslager hatte ich auch eine Materialentscheidung zu treffen. Wie ihr sicherlich wisst, habe ich seit dem Frühjahr HEAD Schischuhe zum Test. Seit 1999 bin ich mit Nordica Schischuhen gefahren, was ich aber im kommenden Winter an den Füßen haben werde, entscheidet sich noch in dieser Woche. Erst müssen Gespräche mit den Rennchefs erfolgen. Die Tests waren auf jeden Fall sehr aufschlussreich.

Leider habe ich beim Flug wieder einmal eine Verkühlung eingefangen. Seit zwei Tagen plagen mich nun Schnupfen und Halsweh. Lästig, aber in dieser Woche nicht so tragisch, da sowieso nur Regeneration auf dem Plan steht.

Für zwei Wochen bin ich jetzt einmal zu Hause. In der letzten September Woche könnte ein Schneekurs in Sölden stattfinden.

Also bis zum nächsten Mal

Schöne Grüße

Andi

Trainingscamp Portillo (CHI) – die Heimreise

Hey Leute!

Leider ist einige Zeit meine Page wieder offline gewesen, sorry dafür!

Heute hatten wir unseren letzten Schitag. Jetzt werden wir dann das Schwergepäck verladen und anschließend nach Santiago fahren. Den Rückflug haben wir morgen Mittag.

Nach dem 3-wöchigen Aufenthalt freue ich mich schon wieder sehr auf zu Hause.

Mehr von den letzten Trainings gibt es dann in den nächsten Tagen, sollte ich online sein 😉

Schöne Grüße

Andi

Trainingscamp Portillo (CHI) – eine Zwischenbilanz

Hey Leute!

Ihr werdet es wahrscheinlich bemerkt haben, leider war die Page wieder einmal einige Tage offline. Sorry!!

Nach dem ersten freien Tag am Mittwoch, wollte ich eigentlich so richtig in die Speed Disziplinen einsteigen. Am Donnerstag bin ich dann auch zum Schitesten raus auf die Piste, aber irgendwie hatte ich an diesem Tag leichte gesundheitliche Probleme und ich habe das Training nach ein paar Fahrten wieder abgebrochen und bin zurück ins Zimmer. Gott sei Dank war das nur ein kurzer Zwischenfall, denn seitdem geht es mir recht gut.

Am Freitag war der erste richtige Abfahrtstag mit Hermann Maier. Die anderen hatte ihren freien Tag.

Am Samstag war bisher der einzige „schlechte“ Tag. Der Nebel war am Morgen so stark, dass wir zum Riesentorlauftraining wechseln mussten, was mir aber gar nicht geschadet hat.

Gestern und heute bin ich dann wieder mit Hermann, Benni und Michi Abfahrt gefahren. Morgen habe ich wieder einen freien Tag. Ich bin auch schon etwas müde, und ich konnte auch heute die Leistungen der letzten Tage nicht mehr so 100%ig auf den Schnee bringen. Grundsätzlich bin ich mit meinen Fortschritten bisher schon zufrieden.

Bei meinem Schuhtest bin ich noch nicht ganz sicher. Die letzten Tage dienten vor allem dazu, einmal den schnelleren Head Schuh herauszufinden. Nach dem freien Tag werde ich den Nordica als Vergleich noch heranziehen, dann werden wir sehen.

Bis auf weiteres

Schöne Grüße aus Portillo

Andi

Trainingscamp Portillo (CHI) – die ersten Tage

Hey Leute!

Die letzten drei Tage dienten vor allem dazu, uns gut auf dem sehr trockenen Schnee einzufahren und einige Technikübungen zu machen.  Heute hatte ich zum ersten Mal die langen Schi angeschnallt. Zuerst auf der Teststrecke, dann auf der Abfahrt, wo wir einige Gleitkurven fuhren.

Morgen habe ich den ersten freien Tag. Auf knapp 3000m Seehöhe muss man mit den Kräften sparsam sein, immerhin sind wir noch zweieinhalbwochen hier. Schlechtwetter ist Gott sei Dank in nächster Zeit nicht in Sicht.

Ab Donnerstag geht es dann wieder mit SG und DH weiter.

Es läuft also alles nach Plan.

Melde mich zum Wochenende hin wieder bei Euch

Schöne Grüße

Andi