Konditionskurs beim Stanglwirt in Going

Hallo liebe Leserinne und Leser!

Letzte Woche hatten wir unseren dritten Kondikurs in der laufenden Vorbereitungsphase. Diesmal waren wir beim schon sehr traditionsreichen Kurs in Going beim Stanglwirt.

In dieser Woche standen einige intensive Einheiten auf dem Programm. Vor allem die Einheiten in der Kraftkammer sind für mich jetzt sehr wichtig. Aber auch die erste intensive Laufeinheit konnte ich absolvieren. Zwar sind noch keine Sprints oder ähnliches möglich, aber Intervallläufe bergauf gehen schon. Zur Abwechslung spielten wir auch zwei Mal Tennis. Da ging es eigentlich weniger um die spielerische Klasse, die weder mein Partner noch ich haben, sondern viel mehr um neue Bewegungsabläufe wieder in den Kopf zu bekommen.

Zum Abschluß der Trainingswoche hatte wir einen Biathlonbewerb in Hochfilzen. Die 3 Mann Teams wurden nach einem Inlineskate Rollentest zusammensetzt. So war ich mit Kondi Trainer Reini Ronacher und Localhero Romed Bauman im Team. Nach kurzer Einschulung durch Biathontrainer Alfred Eder (die meisten von uns waren ja in Hochfilzen beim Bundesheer und hatten so ein Gewehr zumindest schon einmal in der Hand) legten wir mit dem Schußtraining los. Wir hatten natürlich einige Erleichterungen, so schossen wir aufgelegt und auf die große (10cm) Scheibe. Die Entfernung von 50m bleib uns aber nicht erspart.

Beim Bewerb musste dann jeder von uns eine 1000m Runde laufen, 5 Schüsse abgeben und dann auf den Staffelpartner übergeben. Der mussten dann notfalls in die 150m lange Strafrunde bzw. konnte seine 1000m in Angriff nehmen. 3 Mal kam jeder Läufer dran. So war es spannend bis zum Schluss, und erst beim Vorletzten Schießen konnte ich den Rückstand auf die Gruppe Streitberger, Evers und Scheiber aufholen, indem Andi Evers einen Fehler schoss und ich Romed Baumann ohne Strafrunde losschicken konnte. Der lief/schoss die Führung sicher mit 7 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Das war eine super Abwechslung für uns und ich denke, dass es vielleicht nächstes Jahr eine Revanche geben wird.

Herzlichen Dank für die Einladung beim Stanglwirt und beim Biathlon Team in Hochfilzen!!

Schöne Grüße

Andi

Skifahren in Sölden

Hallo liebe Leute!

Ganz spontan sind wir am Mittwoch zu einem kurzen Schitraining nach Sölden angereist. Richtiges Training ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Vielmehr ist es als Einfahren für die höheren Aufgaben in Zermatt und Chile gedacht. Ich bin selber seit Ende April nicht mehr auf den Schi gestanden und war eigentlich froh über diese Gelegenheit.

Mehr als zwei Tage sind auch nicht geplant, das reicht für dieses Vorhaben. Wegen den hohen Temperaturen müssen wir relativ früh raus, 04:30 Frühstück!

Muss jetzt schlafen gehen, Gute Nacht!

Andi

Konditionskurs in der Therme Geinberg

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Seit Sonntag Abend bin ich hier in der Therme Geinberg bei unserem Zweiten von insgesamt drei Kondikursen in der Vorbereitungsphase 2009/10.

Neben einigen Radtouren stehen jetzt auch wieder Krafteinheiten auf dem Programm. Leider musste ich bei der heutigen 100km Ausfahrt passen. Ich schleppe schon seit Ende letzter Woche eine Verkühlung herum und bin daher am Ergometer gefahren. Das war sicher kein Fehler, denn am Morgen war es noch ziemlich kühl.

Heute Nachmittag hatten wir trainingsfrei und so kamen wir in den Genuss in der Therme ein wenig zu entspannen.

Bis Freitag Mittag werden wir noch hier bleiben, bevor ich rechtzeitig zum Hochkar Oldtimer Bergpreis wieder nach Hause komme.

Schöne Grüße vorerst aus Geinberg

Viellicht gibts von den nächsten Tagen noch ein paar Schnappschüsse.

andi

Konditionskurs in Kapfenberg

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Neun Tage nach der Operation letzte Woche bin ich am Mittwoch mit zweitägiger Verspätung zum Ersten Kondikurs der neuen Saison nach Kapfenberg gefahren.

Im Gegensatz zu meinen Kollegen (Klaus Kröll, Hans Grugger, Mario Scheiber, Georg Streitberger und Romed Baumann) kann ich beim Training noch nicht voll mit trainieren. Ich habe auch kein Mountainbike mitgenommen. Ich habe mich langsam am Ergometer an mehr Belastung herangetastet. Im Kapfenberger Sportstadion hatten wir sehr viele Möglichkeiten. So konnte ich barfuß Stabilisierungsübungen am Beachvolleyballplatz oder auf der Weichmatte der Stabhochspringer machen.

Leider konnte ich die Gelegenheit des Fallschirmsprunges nicht nutzen bzw. wollte ich beim Aufsprung nichts riskieren. Im Normalfall passiert ja nichts, aber so kurz nach der OP war ich dann doch lieber etwas vorsichtiger. Ich werde vielleicht ein anderes Mal wieder die Möglichkeit für einen Sprung bekommen.

Morgen Vormittag werde ich hier noch trainieren, dann fahre ich nach Hause und lasse mir bei Dr. Michael Putz die Fäden herausnehmen.

Also liebe Grüße aus Kapfenberg

Andi

von Sölden in die Klinik

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Diese Woche hatte ich die letzte Operation an meinem gebrochenen Schienbeinkopf.

Dr. Christian Fink entfernte am Montag Vormittag die 6 Schrauben und die Platte in einem problemlosen Eingriff. Für die nächsten Tage muss ich noch mit Krücken gehen, damit die lange Narbe Ruhe hat und ordentlich verheilen kann.

Die 2 Wochen vor der Operation war ich jeweils 2 Tage mit meinen Trainern und Kollegen Schifahren. Zuerst war ich zusammen mit Benni Raich in Hochsölden 2 Tage Super G trainieren. Dies waren die ersten Trainingstore (Fanclubrennen ausgeschlossen) seit meinem Sturz vor ca. 15 Monaten. Die Woche darauf fuhren ich zusammen mit Georg Streitberger, Christoph Gruber und Benni Riach am Rettenbachferner 2 Tage Abfahrts-Gleitkurven.

Jeweils am ersten Tag hatte ich so meine Timingprobleme. Das hohe Tempo und die Tore waren sehr ungewohnt. Überraschenderweise ist es am zweiten Tag immer schon recht gut gegangen. Das Knie schmerzte auch nicht übertrieben.

Im Nachhinein gesehen war es schon richtig, so lange mit der Metallentfernung zu warten, denn diese 4 Trainingstage waren noch einmal ein ordentlicher Motivationsschub für den Sommer. Früher wäre es aber von meiner körperlichen Verfassung her noch nicht möglich gewesen. Also soweit hat es meiner Meinung nach gepasst.

Sollte die Heilung meiner Narbe planmäßig verlaufen, werde ich Ende nächster Woche vielleicht noch zu unserem ersten Kondikurs nachreisen. Starkes Training wird zwar sicher nicht möglich sein, aber unseren Physio werde ich schon strapazieren 🙂

Also bis auf weiters, es sollte jetzt doch wieder regelmäßigere Infos geben

Grüße

Andi

Abstecher in Whistler Mountain (CAN)

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Die meisten von euch werden es nicht wissen, aber bereite mich derzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf meinen Saisonhöhepunkt – das 4. Andi Buder Fanclubrennen – vor. Um in bestmöglicher Form die Zeit vorzugeben, habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und das Training kurzerhand nach Whistler Mountain in Kanada verlegt. Ich denke es hat sich bezahlt gemacht!

Scherz beiseite, natürlich bin ich nicht einfach so wegen des Schifahrens hier in Whistler. Eine relativ spontane Entscheidung unseres Teams gab mir die Möglichkeit gemeinsam mit Michi Walchhofer, Klaus Kröll und Mario Scheiber die Olympiaabfahrtsstrecke zu besichtigen und zu befahren. Letzten Sonntag bin ich hergeflogen und morgen Donnerstag geht es wieder zurück in die Heimat. Natürlich waren wir nicht die einzigen mit der Idee. Gute Bekannte rund um Aksel Lund Svindal waren ebenfalls da.

Rechtzeitig zum Fanclubrennen bin ich wieder im Lande. Und das mit vielen schönen Eindrücken aus Kanada.

Also ich hoffe wir sehen uns am Samstag am Start.

Ich freue mich auf zahlreiche Teilnahme

Grüße aus Whistler-Blackcomb

Andi

die Entscheidung – kein Rennstart in der Saison 2009/10

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Am Montag dieser Woche ist die Entscheidung gefallen, ich werde in dieser Saison kein Weltcuprennen mehr bestreiten!

Wie kam es zu diesem schwierigen Entschluss. Anfang Dezember zog ich am Hochkar die ersten Schwünge, da war ich auch noch recht zuversichtlich. Mit jedem Tag den ich mehr am Schi stand wurden die Schmerzen in der rechten Kniekehle aber mehr. So fuhr ich letzte Woche mit meinen Kollegen Grugger und Kröll zwei Tage auf der Reiteralm. Aus dem dritten Tag wurde aufgrund der starken Schneefälle nichts mehr. Die Schmerzen im Knie waren zu stark um an ein Training durch Tore zu denken. Ich bin zwar Passagen durchgefahren, aber eben nur dort wo es flach war. Über das Wochenende habe ich mir dann noch einmal Zeit gegeben, habe mit Dr. Fink telefoniert und einen Termin für Montag in Innsbruck vereinbart. Zuerst wollte ich aber einen letzten Test wiederum auf der Reiteralm absolvieren. Das Ergebnis war gleich wie ein paar Tage zuvor.

Am Nachmittag war ich dann bei Dr. Fink in Innsbruck, denn das natürlich auch ein wenig stutzig machte. Das Knie scheint aber in sehr gutem Zustand zu sein, keine Schwellung und auch keine Anzeichen irgendeines Problems. Einzig der Schmerz in der Kniekehle, und der hat sich erst mit vermehrtem Schitraining bemerkbar gemacht. Also beim Konditions-Training in den letzten Wochen und Monaten gab es da kein Problem. Jetzt sind wir daran diese Stelle mit spezieller Therapie in den Griff zu bekommen, aber wahrscheinlich muss ich mich langsam wieder an die Schibelastung gewöhnen.

 

Das war Grund genug, um die Saison vorzeitig abzusagen. Es stehen im Dezember noch zwei Abfahrten am Plan, diese zu fahren geht sowieso nicht. Aber auch für die Jänner Abfahrten würde eine gezielte Vorbereitung nicht reichen. Selbst schmerzfrei wäre das nicht seriös. Ich kann nicht in drei Wochen das trainieren, was andere seit einem halben Jahr machen. Eine weitere Verletzung würde ich damit wahrscheinlich mehr als herausfordern, und da wäre um 11 Monate sehr gute therapeutische Arbeit schade (Zitat: Dr. Fink).

So kam dieser Entschluss zustande.

Ich bin froh, dass mein Trainer Andi Evers und die sportliche Leitung im ÖSV da voll hinter mir stehen. Für meine Schifirma Head und für meinen Kopfsponsor Hochkar war das natürlich nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt haben, aber auch hier habe ich die volle Unterstützung, um mich auf die nächste Saison konzentrieren zu können.

Und in den nächsten Jahren gibt es an wichtigen Rennen nicht zu wenig. Im Jahr 2010 finden die Olympischen Spiele in Vancouver und im Jahr 2011 die WM in Garmisch statt. Zwei Ziel, die bei mir sehr hoch im Kurs stehen und die Vorbereitung beginnt quasi schon jetzt. Also ganz nach dem Eurosport Motto: „My road to Vancouver“

 

In diesem Sinne . . .

Frohe Weihnachten

Andi

wieder Skifahren

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Diese Woche war es endlich soweit, ich konnte seit langer Zeit wieder meine Schi anschnallen.

Eigentlich wollte ich es am letzten Wochenende schon probieren, eine Verkühlung, die mich fast die ganze Woche zur Trainingspause zwang, hinderte mich aber an meinem Vorhaben. Am Montag kam mir dann der Föhnsturm dazwischen. Aber seit Dienstag war ich jetzt an vier Tagen am Hochkar. Ich muss sagen, seit Jänner hatte ich nicht mehr so viel Spaß beim Schifahren. Die Schmerzen sind derzeit wirklich sehr gering, aber schmerzfrei war es ja auch vor Kitzbühel nicht immer. Nichts desto trotz darf ich nicht gleich übertreiben. Schifahren, so wie es mir gefällt (richtig auf Zug und mit ordentlicher Geschwindigkeit) ist für mein Knie eine sehr hohe Belastung, die man beim Konditraining zu wenig simulieren kann.

Nächste Woche werde ich mich dann mit meinen Kollegen Grugger, Kröll, Walchhofer und Maier zum Super G Training treffen. Ich bin schon richtig neugierig, wie ich mich auf das Tempo, die Kurssetzung und all die Kleinigkeiten, für die man normalerweise das ganze Jahr trainiert, einstellen kann. Ich hoffe schon, dass ich am Ende der nächsten Woche einmal einen Anhaltspunkt habe, wie weit ich von der Weltklasse entfernt bin.

Die Weltklasse fährt zweifelsohne in unserer Gruppe. Für mich war der Super G Sieg von Hermann Maier in Lake Louise zugegeben eine Überraschung, vorher hätte ich mit so einer Fahrt nicht gerechnet. Der Sieg war aber sehr verdient. Mehr gerechnet habe ich schon mit den Top Ergebnissen von Klaus Kröll. Mit Platz 5 und 4 in den Abfahrten fährt er dort, wo ich es ihm zugetraut habe. So werden es die Gegner bei den Klassikern nicht leicht haben. Leider gab es auch wieder einen Ausfall, Mario Scheiber wurde bereits am Knie operiert. Ich kann gut mit ihm mitfühlen, das 2008er Jahr können wir wahrscheinlich beide aus unseren Köpfen streichen. Also an der internen Konkurrenz liegt es nicht, an der wir (Hansi Grugger und ich) uns nächste Woche messen.

Ich wünsche euch einmal ein schönes langes Wochenende

Grüße

Andi

ein erneuter Eingriff in mein rechtes Knie steht bevor

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Diese Woche haben sich einige Dinge bei mir getan.

Gleich am Montag bin ich zu Dr. Michael Putz in die Ordination. Eigentlich nicht weil mir mein Knie mehr Schmerzen bereitet hat als sonst, sondern eher um mich mit dem neuen Physio bekannt zu machen. Wegen der anhaltenden Schwellung schickte er mich aber noch am selben Abend nach Waidhofen zu einer MRT Untersuchung.

Der Befund am nächsten Tag war für uns beide recht überraschend. Nähere med. Details spare ich mir, da ich als „Nicht-Mediziner“ sicher einen Blödsinn schreibe.

Am Donnerstag bin ich dann nach Innsbruck. Als sich Dr. Christian Fink dann die Bilder ansah, den Befund kannte er schon von einem Fax, war er ebenso überrascht. Da er von Freitag bis Montag unterwegs ist, haben wir für den kommenden Dienstag den OP-Termin angesetzt.

Das ganze kam für mich jetzt doch recht unerwartet. Ich fühlte mich nach dem Schneetraining eigentlich gut und wollte wieder richtig in das Konditraining einsteigen. Die Schmerzen sind auf keinen Fall mehr geworden als sie vorher schon waren, auch die Schwellung ist weniger. Aber vielleicht ist es gerade dieses Detail, dass Schuld daran ist, immer noch nicht 100%ig schmerzfrei zu sein. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich bald wieder voll belastungsfähig sein werde.

IGLO Dreh: Am Dienstag bin ich das erste Mal bei den Dreharbeiten zu den heurigen IGLO Werbespot. Ich werde meinen Dreh mit Hans Grugger und Rainer Schönfelder haben. Danach bin ich so schnell wie möglich weg, steige in den Zug Richtung Innsbruck und werde am Abend operiert.

Ich halte euch in den nächsten Tagen am Laufenden.

Grüße

Andi

Ankunft in Santiago de Chile

Hey Leute!

Gestern Samstag sind wir planmäßig in Santiago de Chile gelandet. Gleich nach unserer Ankunft bekamen wir von unserem Trainer Andi Evers die Nachricht, dass die Passstraße aufgrund des starken Schneefalls auf unbestimmte Zeit gesperrt ist. Andi Evers und Rainer Gstrein sind schon am Donnerstag geflogen und deshalb schon im Schigebiet Portillo.

So haben wir in einem Hotel in der Stadt eingecheckt und auf Informationen vom Schigebiet gewartet. Heute Vormittag sind wir auf einen nahe gelegenen Aussichtspunkt Cerro San Cristobal marschiert.

Die Abfahrt nach Portillo war für 12 Uhr geplant. Als wir von unserer Wanderung zurückkamen, erfuhren wir von einem Lawinenabgang auf dem Weg Richtung Portillo. Die Straße ist somit noch bis mindestens morgen Früh zu. Soweit der Stand der Dinge. Wir hoffen also, dass es nicht wieder zu schneien beginnt und die Lawinen nicht noch mehr die Straßen verschütten. Geplante Abfahrt ist jetzt morgen Vormittag.

Einstweilen gibt es Fotos von unserer Wanderung.

Schöne Grüße aus Santiago

Andi